.... auf zu neuen Ufern... - Slogan
Berlin                                         
 
 
Die Berliner Organisation der Offensiven Insolvenzler existiert nun schon länger als 2 Jahre. Nach wie vor treffen sich die Mitglieder und alle, die es werden wollen (oder auch nicht) regelmäßig in der Residenz Tertianum Berlin im Zentrum der Stadt.
 
Hier findet in "vertrauter Runde" jeweils ein reger Gedankenaustausch statt in einem Kreis von gleichermaßen Betroffenen. Trotzdem steht die Veranstaltung natürlich allen Menschen kostenfrei offen, die von Insolvenz bedroht sind, sich bereits im Verfahren befinden oder ein solches gerade abgeschlossen haben. Einzige Teilnahmevoraussetzung ist also die mittelbare oder unmittelbare Betroffenheit, sprich der Umstand, unverschuldet in Existenznot geraten zu sein.
 
Moderiert und fachspezifisch hoch qualifiziert begleitet werden die Veranstaltungen wie eh und je von Rechtsanwalt Heinz Egerland, Initiator und Gründer von BOfIn.
 
Dessen insolvenzrechtliche Kompetenz ermöglicht die sachgerechte Erörterung auch äußerst komplizerter und ungewöhnlicher Verfahrensprobleme, soweit dies von allgemeinem Interesse sein sollte.
 
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, einfach mal vorbei zu schauen.
 
Das nächste Treffen mit dem Schwerpunktthema 

"Rechte und Pflichten der Beteiligten bei Nutzung eines sog. P - Konto" 

findet  statt am

Mittwoch,  28. März 2012
um 19.00 Uhr
Residenz Tertianum Berlin, Passauer Str. 5, 10789 Berlin  
Telefon: 030 / 89 74 74 90
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Aus gegebenem Anlass hier bereits die Termine für April und Mai 2012:

Mittwoch, den 19. April 2012 um 19.00

Mittwoch, den 23. Mai 2012 um 19.00 Uhr
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Ps.:Sehr erfreut stelle ich fest, dass das Interesse an unserer Organisation wieder deutlich zugenommen hat, obwohl ich nach wie vor Themenvorschläge und Erörterungswünsche aus dem Kreise unserer Mitglieder vermisse.
Die vergleichsweise große Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen im Januar + Februar 2012 mag allerdings nachhallend  noch an dem Inhalt meines unten  abgedruckten "Brandbriefes" gelegen haben, der nach wie vor Gültigkeit besitzt..(...ggf. noch einmal  lesen.........)

Offener Hilferuf an alle Beteiligte:

Wie Ihnen sicher noch erinnerlich ist, hatte ich vor ca. 2 Jahren die Organisation  „Bundesverband Offensive Insolvenzler“ , kurz  BOfIn genannt, gegründet mit dem Ziel, insolventen Menschen und deren Angehörigen oder von Insolvenz bedrohten Personen  ein Forum zum Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten zu bieten.   

Gleichzeitig hatte ich mich bereit erklärt, als Moderator der Veranstaltungen und Insolvenzrechtsspezialist  Rechtsfragen mit insolvenzrechtlichem Bezug, soweit diese von allgemeinem Interesse sein sollten, umfassend zu beantworten.   

Dabei sollten auch Einblicke vermittelt werden in die Sichtweise der sonstigen Beteiligten im Insolvenzfalle , also die unterschiedlichen Erwartungen und Interessen von Gläubigern, Insolvenzverwaltern, Insolvenzgerichten und der interessierten Öffentlichkeit.   
 Der Blick hinter die Kulissen erschien mir ausgesprochen wichtig zum Verständnis bestimmter gesellschaftlicher Vorurteile, rechtlicher Verfahrensstrukturen, gesetzlicher Anordnungen und der zeitlichen Dimension von Insolvenzverfahren.

Außerdem ist die Kenntnis der speziellen Zusammenhänge und der unterschiedlichen Erwartungshaltungen unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiche Insolvenzvermeidungsversuche, insbesondere für die Verhandlungstaktik mit den Gläubigern im Interesse einer sachgerechten außergerichtlichen Einigung.   

Doch unabhängig von Rechtsfragen und der Vermittlung von Tricks und Tipps im Verfahrensverlauf einer Insolvenz sollte die Organisation durch seine Mitglieder eine rechtspolitische Bedeutung erlangen.    In Kenntnis der Tatsache, dass Insolvenzler nun mal keine Lobby haben, bestand bei mir die visionäre Hoffnung, BOfIn möge sich zu einer Plattform entwickeln, die den Insolvenzbetroffenen ein wenig mehr als bisher Stimme und Gehör verleiht.    

Schließlich sollte die Interaktion der Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltungen , also der Austausch individueller Schicksalsberichte  und gebrochener Biographien ,   die Darstellung der jeweiligen Umstände, die zur Pleite geführt haben sowie vereinzelte Berichte über Art und Dauer individueller Selbstversuche zur Insolvenzabwehr, dazu beitragen, das diejenigen, die die Kraft einer solchen Gruppendynamik brauchen, diese auch bekommen.   Das in derartigen geschlossenen Gruppen meist aufkommende Gemeinschaftsgefühl hätte das Seine dazu beitragen können, das drohende Verzagen Einzelner , die manigfach vorhandenen Zukunfts- und Existenzängste sowie die leidlich bekannten Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit zu lindern bzw, zu verhindern   

Diese Vorstellung schien sich in den ersten Monaten auch voll zu bewahrheiten. Leider schrumpfte schon bald die Anzahl der Teilnehmer und damit gewiss auch ein wenig mein Elan und der Glaube an die Sache. Dieser Abwärtstrend hat sich leider ziemlich drastisch fortgesetzt und gipfelte schließlich in der ersatzlosen Streichung der Veranstaltungen im August und September 2011.    


Liebe Freunde, ich gedenke, den Faden wieder aufzunehmen, weil im Grunde die Organisation richtig und wichtig ist, sowohl für jeden Einzelnen als auch im Sinne positiver Gestaltung der öffentlichen Meinung.  

Gerade jetzt ist ein hervorragender Zeitpunkt zur Wiederbelebung von BOfIn gekommen. Zwar hat  die Regierung  bereits verschiedene Änderungen von Insolvenzrelevanten Vorschriften weitgehend unbemerkt  Gesetz werden lassen. 
Doch der Höhepunkt, den es m.E. unbedingt zu verhindern gilt, steht uns noch bevor,und zwar nach dem Willen der Regierung sehr kurzfristig schon Anfang 2012.  
Dabei handelt es sich um grundlegende Veränderung des Verbraucherinsolvenzverfahrens zu  Lasten der Schuldner, obwohl etikettiert mit der Floskel:
wir senken die Dauer die WVP von 6 auf 3 Jahre. 

Schön wäre es ja, wenn da nicht die Vielzahl von unerfüllbaren Bedingungen sein würde, um als Insolvenzler in den Verkürzungsgenuss zu gelangen.   

Aber auch bei den Versagungsgründen sind schwerwiegende Änderungen zu befürchten, die im übrigen alle diejenigen  noch treffen können, deren Restschuldbefreiungsverfahren z.Zt. nicht beendet ist.    

Näheres hierzu entnehmen Sie bitte meinem Beitrag in den Rechtstipps auf www.anwalt.de und hier unter "News   

Kurz und gut, es gibt viel zu tun, wenn wir eine echt krasse Fehlentwicklung der Entschuldungsverfahren noch stoppen wollen.   Wenn man mir dabei tatkräftig helfen würde, bin ich sicher, dass wir das gemeinsam mit Presse, Printmedien und anderer Propaganda schaffen können.   

Deswegen darf ich Sie herzlich bitten,  auch und gerade im ureigensten Interesse möglichst zahlreich weiter an den monatlichen Treffen teilzunehmen.

Die nächste Sitzung findet statt am ......(siehe oben)

Mit herzlichen Grüßen 
 Heinz Egerland   
 Rechtsanwalt   
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Sollten  Änderungen hinsichtlich Ort + Zeit der Treffen notwendig werden, erhalten Sie rechtzeitig eine Benachrichtigung. Außerdem wird dies dann auch unverzüglich über diese Seite kommuniziert.
 
Grundsätzlich finden die Treffen der Berliner Gruppe auch weiterhin einmal im Monat , jeweils am letzten Mittwoch eines jeden Monats, statt.
 
Anfragen hierzu auch unter berlin@offensive-insolvenzler.de
 
 
Herr Rechtsanwalt Egerland ist der Insolvenzanwalt 24 EWIV beigetreten. Somit ist Insolvenzanwalt 24 nunmehr auch in der Hauptstadt vertreten.
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