.... auf zu neuen Ufern... - Slogan
 
Das Konzept
 
 
 
Hier sind ausschließlich Betroffene am Werk, die bereit und guten Willens sind, anstatt ins Bodenlose ab-zustürzen sich vielmehr der insolvenztypischen Isolation und Erstarrung mit Mut und Entschlossenheit aktiv und offensiv zu entziehen. 
 
 
Was wir wollen:                             
 
Deswegen besteht  die einhellige,vom aktiven Gestaltungswillen der Mitglieder getragene Zielsetzung darin, gemeinsam mit der Sichtweise qualifizierter Betroffenheit in die Offensive zu gehen und
 
  • soziale,rechtliche und gesamtwirtschaftlich sich auswirkende Mißstände und Fehlentwicklungen aktueller, bundesdeutscher Insolvenzspolitik darzustellen,
  • konkrete Abhilfevorschläge inclusive realistischer Umsetzungsoptionen zu unterbreiten,
  • individuell die üblicher Weise bei den akut Betroffenen eintretenen "Insolvenzleiden" durch gezielte Projekte lindern zu helfen,
  • und vorallem die immer noch  weit verbreitete, einer humanistischen Gesellschaft unwürdige Stigmatisierung oder gar Kriminalisierung von Insolvenz belasteten Menschen nachhaltig zu beenden durch konsequente Einleitung des insoweit längst überfälligen Bewußtseinswandels innerhalb der Bevölkerung. 
 
 
Was wir nicht wollen :
 
Dabei beabsichtigt unsere Organisation nicht
 
 
  • eine sozial unverträgliche Benachteiligung der Gläubigerinteressen;
  • die finanzielle Schlechterstellung der Gläubiger gegenüber dem status quo
  • die Glorifizierung überschuldeter Personen oder Unternehmen;
  • die Begünstigung oder gar Rechtfertigung unredlicher Insolvenzler, also   solcher Personen, die absichtlich mit krimineller Energie und ebensolchen Machenschaften ihre Insolvenz bewusst herbeigeführt haben; 
 
Unser Bestreben ist es, eine faire, unvoreingenommene, von Fakten und objektiven Informationen inspirierte
Betrachtungsweise des bisherigen Tabu-Themas Insolvenzen mit all seinen Konsequenzen herbei zu führen.
 
Im Ergebnis wird sich zeigen, dass dasjenige, was wir wollen,  erreichbar ist, ohne dass deswegen das, was wir nicht wollen, eintritt.
 
 
Wie wir beabsichtigen, das Gewollte zu erreichen :
 
Erreicht werden soll diese ambitionierte Zielsetzung durch
 
  • gezielte fachliche Aufklärung unter Einsatz der  Medien,
  • Einzelfall bezogen im Rahmen bundesweit zu installierenden aktiven Gesprächsrunden
  • ferner durch ehrgeizige Projekte zur Linderung der akuten Insolvenz-Leiden,
  • stetige Ausrichtung aller Aktivitäten auf den schlussendlich bezweckten Erfolg, nämlich das Bewirken eines Wahrnehmungswandels innerhalb der Zivilgesellschaft als Basis für die legislative Gestaltung gravierender Verbesserungen des geltenden bundesdeutschen Insolvenzrechts.
 
 
Unsere Legitimation:
 
Unser Aktionsbündnis schöpft seine Legitimation und Daseinsberechtigung
 
  • aus der Tatsache politischer + legislativer "Zurückhaltung" und offenkundig mehrheitlich vorhandenem Desinteresses trotz des von vielen Spezialisten vorausgesagten massiven Anstiegs der Privatinsolvenzen in den kommenden Jahrenan anderer Stelle auch als " Massenphänomen Insolvenz"   bezeichnet; 
 
  • aus der Erkenntnis, dass moderne Insolvenzpolitik inhaltlich als Teil einer richtig verstandenen, sozialen und gemeinwohlverträglichen Wirtschaftsförderung zu begreifen ist;
 
  • aus der konkret - utopischen Vorstellung, dass der organisierte, couragierte, kompetente und offensiver Einsatz der Mitglieder-gemeinschaft dazu beitragen kann, den zivilgesellschaftlichen Irrweg  sozialer Verunglimpfung von Insolvenzlern und damit zugleich deren Stigmatisierung langfristig zu stoppen. 
 
 
 
Denn die unver-holene Aus-grenzung und Missachtung bis hin zur Krimina-lisierung von mit Insolvenz belaste-ter Menschen, korrespondierend auf Seiten der Insolvenzler mit großem emotionalem Leidensdruck, gespeist von Resignation,  Scham und Verzweifelung , ist ein krankmachender, unter Umständen todbringender  Anachronismus innerhalb einer aufgeklärten und modernen, ohne innovatives Risiko und  kreatives Wagnis Einzelner existenzunfähigen Industriegesellschaft.

Merke:
Schuldner nennt man nicht deswegen Schuldner, weil sie schuldig sind, ebenso wenig wie Gläubiger als Gläubiger bezeichnet werden, weil sie gläubig sind.