.... auf zu neuen Ufern... - Slogan
die Projekte ( Entwurfsfassung)

 
Top 1. Gesprächskreise "Offensive Insolvenzler"
 
Wichtigstes Aufgabe ist es, den Betroffenen vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Auch das interaktive Gespräch in der Gruppe wird angeregt. Die Zusammenkünfte bewirken nicht nur das Entstehen sozialer Netzwerke zwischen "Leidensgefährten" ,sondern zusätzlich ein solidarisches Wir-Gefühl der Betroffenen und die Erkenntnis, gemeinsam im Kreise vieler anderer Insolvenzler kreativ , konstruktiv und vor allem offensiv "etwas ins Rollen" bringen zu können.
 
Das respektvolle und anerkennende Verhalten der Teilnehmer untereinander stärkt erstaunlich schnell das oft kurz zuvor noch am Boden liegende Selbstwertgefühl  mach eines Anwesenden.
 
Allein schon der Umstand, unter Gleichgesinnten zu sein und deswegen all das loswerden zu können, was einem seit Monaten die Luft abschnürt, schafft neue Energie und Motivation.
Nach und nach weicht die insolvenzspezifische Erstarrung einem schon fast vergessenen Drang nach Leben, Teilhabe und Erfüllung mit neuen Inhalten.
 
Für jeden einzelnen Insolvenzler ist es nun höchste Zeit, die ebenso bequeme wie langfristig depremierende "Versagerposition" zu Gunsten offensiver und aktiver Rückkehr ins echte Leben zu verlassen, will er die schicksalhafte Zeit öffentlicher Ausgrenzung, bösartiger Stigmatisierung und ökonomischer Bewegungsunfäghigkeit schadlos überstehen.
 
Gelingt ihm dies aber, so darf er sich mit Fug und Recht als ein nicht hoch genung einzuschätzender  Gewinner fühlen, den dann so schnell nichts mehr aus der Bahn  zu werfen vermag.
 
Diesen Erkenntnisgewinn höchst selbst zu erlangen, ist individuell bei jedem Mitglied der Gesprächsrunden das vorrangig erstrebte und mit Hilfe humanitärer, sozialethischer und rechtlicher Gruppen-Kompetenz kurzfristig ereichbare Nahziel.
 
Die so geschaffene Basis bildet plötzlich eine "Lobby", die gesellschaftlich gehört wird .
 
Insbesondere, wenn sich Derartiges nicht nur in Berlin abspielt, sondern mit ebenso großer Intensität und Überzeugung gleichartiger Interessengemeinschaften "Offensive Insolvenzler" in Leipzig, Schwerin, München und Düsseldorf (spätestens Anfang 2012).
 
Die Wirkung der den Gesprächskreisen entkeimenden Aufklärungs- und Informationsoffensive kann heute nur schwer eingeschätzt werden.
 
Wünschenswert  und erwartungsvoll von allen erhofft ist jedenfalls eine baldige Veränderung des öffentlichen Bewußtseins innerhalb der bundesdeutsschen Zivilgesellschaft hin zu einer fairen, angepassten, vorurteilsfreien und gerechten Betrachtung von Privat- und Regelinsolvenz allgemein, der Betroffenen im besonderen und der aktuellen Insolvenzpolitik als Ganzes.
 
                       
Top 2.Projekt 100 x 10.000 € ..
 
Liquidität statt Liquidierung
 
Im Schulterschluss mit der Finanzwirtschaft:
Pilotverfahren „ Insolvenzvermeidung durch Kreditvergabe trotz Überschuldung“                        
 
Entschuldungsfonds flankierend begründen durch „Stiftung zur individuellen Hilfe“
 
          
 
Top 3. Projekt „65+....das Feuer weiter geben“
 
Seniorencoaching, zugleich ein innovativer Beitrag zum sog. Generationenvertrag.
Alt hilft Jung,
der erfahrene "Unruheständler" greift dem gescheiterten Unternehmer kostenlos           coachend unter die Arme bei Vorbereitung und Durchführung des Restarts 
 
  - was für eine perfekte win-win-situation -
   
 
Top 4. Projekt „Insolvenzrechts - Novelle“
  
 
 Vorbreitung einer Insolvenzrechts-Novelle, die folgende Punkte umfassen soll:
 
  • Verkürzung der Wohlverhaltensphase für den redlichen Schuldner.
 
 
Restschuldbefreiung bei allen Arten von Insolvenzen
statt nach  6 Jahren bereits nach 1 Jahr.
 
  • Die Umwandlung in geltendes Recht der bereits seit Jahren fertig gestellten Entschuldungsverordnung für gänzlich mittellose Verfahren
 
  • Wartezeiten  für den förmlichen Start eines Insolvenzverfahren (Privatinso) auf maximal 6 Monate befristen.
 
  • aktuell muss der überschuldete Bürger in Berlin wegen der Häufung der Privatinsolvenzen bei den örtlichen Schuldnerberatungsstellen zwischen 2 und 3 Jahren auf den Bearbeitungsbeginn  „seines“ Verfahrens warten.
 
Gleichartige Arbeit erledigen darauf spezialisierte Anwaltskanzleien in ca. 2 Monaten, wobei das Honorar bis vor wenigen Jahren unproblematisch über die sog. Beratungshilfe seitens des Staates gezahlt wurde, was zu einer leidlich erträglichen Insolvenzpolitik in der Stadt führte.
 
Die aktuell herrschenden. extrem langen Wartezeiten sind für alle überschuldete Personen, die sich schweren Herzens zum Gang in die Insolvenz durchgerungen haben, unzumutbar 
 
Zur Herstellung rechtmäßiger Zustände muss eine große Anzahl dieser Verfahren sofort wieder durch  zusätzlich aktivierte,  staatlich anerkannte und bezahlte Stellen ( private oder öff. Entschuldungsvereine, neu begründete Schuldnerberatungsstellen und vor allem spezialisierte Anwaltskanzleien) erledigt werden.
 
 
Top 5 Projekt  „IV-Kammer, IV-VerfahrensO“ 
 
  • Umfassende Kontrolle und strengere Überwachung aller Maßnahmen der Isolvenzverwalter ,und zwar durch den Insolvenzrichter an Stelle eines Rechtspflegers /arg.:);
 
  • Zulassung zum Insolvenzverwalternotwendig ( nur nach bestandener Verwalterprüfung), Dokumentationspflicht sowie einen gestaffelten Sanktionskatalog bei fehlerhafter Sachbearbeitung bis zum Zulassungsentzug, alles auf der Grundlage einer neu zu schaffenden
 
  • „Insolvenzverwalter-Verfahrensordnung“ , einer IV-Prüfungsordnung und deren Nebenvorschriften, angewandt, eingesetzt und praktiziert von einer ebenso neu zu installierenden
 
  • Insovenzverwalter-Kammer
 
 
..... wird fortgesetzt.......